WIE FRANKREICH

Frankreich baut auf einer Fläche von über 1 Mio. Hektaren Reben an. Die französischen Weine verdanken ihren Weltruf nicht zuletzt strengen Gesetzen, die ihre Herstellung regeln und somit eine Qualitätsgarantie bieten. Nur Weine aus den besten Lagen, die in einem Kataster festgehalten sind, dürfen beispielsweise die Ursprungsbezeichnung AOC (Appellation d'origine contrôlée) benützen.

Das Bordeaux-Gebiet ist das grösste AOC-Gebiet Frankreichs. Bedeutend für den Weinimport in die Schweiz ist das Burgund. Ein Gebiet, welches sich von Dijon bis Lyon hinzieht und ca. 60 000 Hektaren Rebland umfasst. Im Gegensatz zu den Bordeaux Weinen sind die Burgunder-Weine meistens sortenrein.

Das Gebiet unterhalb von Lyon - nämlich die Côtes du Rhône - wird bereits vom Klima des Südens beeinflusst. Weitere Weingebiete wie z.B. das Val de Loire, das Elsass, die Provence, Midi und Languedoc machen in jüngster Zeit von sich reden. Weine aus diesen Regionen zeichnen sich durch ein gutes Preis - Genuss - Verhältnis aus.