Luciano Beretta Piccolino Iva da Lü 30°

Luciano Beretta Piccolino Iva da Lü 30°
Alpiner Moschus-Schafgarben Likör aus Lü
10cl
1 10cl | 16,00 CHF/10cl Sofort lieferbar Lieferzeit: 7 Tage Gewicht: 1 kg
Winzer & Weingut: Als junger Mann blieb Luciano Beretta infolge eines platten Reifens mit seinem Velo am Strassenrand mitten im Tessiner Dorf Novazzano stehen. Es war schon dunkel und er ging ins nächstgelegene Haus wo er noch Licht sah, um nach Werkzeug zu fragen. Es war das Haus der Antica Distilleria De Carli – und damit begann die Geschichte von Luciano als Brenner mit Passion. Er verliebte sich in die Tochter des Hauses, heiratete Sie und gründete mit ihr eine Familie. Die Antica Distilleria wurde im Jahre 1792 durch die Familie De Carli im kleinen Dorf Novazzano gegründet. 1989 übernahm Luciano Beretta mit seiner Frau die Traditionsbrennerei der Vorfahren und führt diese seither unter dem Namen Luciano Beretta Antica Distilleria. Eine kleine Randgeschichte: Das Haus in Novazzano, in dem die Antica Distilleria 1792 gegründet wurde und in das Luciano an diesem für ihn denkwürdigen Abend ging, steht heute als Tessiner-Haus «La Pobbia» im Freilichtmuseum Ballenberg. Nach den Lehrjahren in der Distilleria, beziehungsweise nach der Übernahme der Brennerei durch ihn und seine Frau, suchte Luciano nach neuen Wegen – nach neuen und vor allem feineren Qualitäten. Er begann damit, die Maische vor dem Brennvorgang zu zentrifugieren. Dies aus seiner Überzeugung heraus, dass Kerne, Haut und Holz beim Brennen die Qualität mindern. Weiter verwendete er konsequent nur die besten und vorallem nur die frischesten Produkte zur sofortigen Verarbeitung. Er verzichtete schon bald darauf, den Trester der regionalen Weinbauern zu einem einfachen Grappa zu verarbeiten oder angetrocknete, nicht mehr verkaufbare Früchte zu destillieren. Natürlich musste er sich damals anhören, dass er ein Träumer sei und so kein Geld verdienen werde. Dazu muss man wissen, dass gesunde und reife Früchte im Vergleich teuer sind und dass eine Trester-Destillerie in der Tat rentabler sein kann. Doch Luciano liess sich nicht beirren und arbeitete konsequent an der Verwirklichung seiner Ideen. Zugute kam ihm dabei, dass er von Hause auf ein Ingenieurstudium in der Tasche hatte und dadurch auch bei Fragen der Technik mitreden konnte. Er entschied sich, einen von ihm selbst entworfenen Alambique (Destilliergerät) bauen zu lassen. Immer noch holzgefeuert, aber mit diversen Modernisierungen, die er sich selber ausgedacht hatte und die seine Vorstellung vom Destillieren ermöglichen sollten. Luciano Beretta ist ein «verrückter Hund», ein Tüftler und Visionär. Im Alter von 57 Jahren, wo andere beginnen über ein Leben als Pensionär nachzudenken, brach er mit Sack und Pack auf und übersiedelte vom Tessin ins Val Müstair, wo er als geborener Bündner seine schönsten Jugendjahre verlebte. So baute er also seine Brennerei in Tschierv wieder auf. «Ich will reine Tal- und Engadiner Produkte herstellen, denn ich bin ein Bündner, ein Steinbock wie er im Buche steht und wir brauchen reine, nachhaltig produzierte, einheimische Produkte» sagt Luciano und dies sind bei ihm nicht nur Floskeln. Er lebt das jeden Tag in Allem was er tutRegion: Schnapsbrennen auf 1700 Meter über Meer? Luciano Beretta brauchte zur Beantwortung dieser Frage ein Jahr. Er destillierte Bio-Knospe Berggetreide, das im Kloster Müstair angebaut wird es entstand der «Grand Alpin». Aus diesem hochwertigen Destillat kreiert er neue Rezepte für Liköre und par- fümiert ohne Nachsüssen mit Blumen, Gewürzen und Wurzeln. Bei Luciano wird garantiert und ausschliesslich mit reinen Pflanzenprodukten gearbeitet. Blumen, Kräuter, Wurzeln und vieles mehr wird eigenhändig gesammelt. Farb- und Aromastoffe sucht man in seiner Distilleria vergeblich, gesüsst wird mit Honig aus Lüsai. So können sich alle natürlichen Pflanzenaromen und Farben in perfekter Harmonie voll entfalten. Mit 1700 Meter über Meer ist die Antica Distilleria übrigens die weltweit höchstgelegene, offiziell plurimedaillierte Spezialitätenbrennerei der Welt. Wunderschön gelegen am Fusse des Schweizer Nationalparks im Val Müstair, Biosfera-Gebiet unter Unesco-Schutz.